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PPFD-Rechner

Lichtintensität für deine Pflanzen berechnen — Wattzahl reicht nicht, PPFD entscheidet.

Berechnet mit meinePlantage.de

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Hintergrund

Warum PPFD wichtiger ist als Watt

Was ist PPFD?

PPFD (Photosynthetic Photon Flux Density) misst die tatsächliche Lichtmenge, die pro Sekunde auf einen Quadratmeter trifft — in µmol/m²/s. Pflanzen nutzen nur Licht im Bereich 400–700 nm (PAR). Die Wattzahl einer Lampe sagt dir nur, wie viel Strom sie zieht, nicht wie viel davon als nutzbares Licht bei der Pflanze ankommt.

Warum der Abstand entscheidet

PPFD fällt mit dem Quadrat des Abstands (Inverse-Square-Law). Eine Lampe auf 30 cm liefert etwa viermal so viel PPFD wie auf 60 cm. Gleichzeitig wird die Fläche, die gleichmäßig beleuchtet wird, mit mehr Abstand größer. Den richtigen Abstand zu finden ist der einfachste Weg, den PPFD ohne neue Hardware zu optimieren.

Schätzung vs. Messung

Dieser Rechner liefert eine informierte Näherung. Für präzise Werte brauchst du ein PAR-Messgerät (Apogee MQ-500, LI-COR LI-190). Die berechneten Werte helfen dir, die richtige Größenordnung zu finden und grobe Fehler (zu dunkel, zu hell) zu vermeiden — bevor du investierst oder Schäden riskierst.

Häufige Fehler

Was beim PPFD-Einstellen schief gehen kann

  • Watt mit PPFD gleichsetzen — eine 300W Budget-LED kann weniger PPFD liefern als eine 200W Premium-LED mit besseren Chips.
  • Lampe zu nah hängen — zu hoher PPFD (Lichtverbrennung) zeigt sich als weiße oder braune Flecken an den oberen Blättern.
  • Nur die Mitte messen — PPFD ist in der Mitte unter der Lampe immer höher als an den Rändern. Mehrere Messpunkte ergeben das echte Bild.
  • Herstellerangaben blind vertrauen — viele günstige LEDs werden mit Peak-PPFD unter optimalen Laborbedingungen beworben, nicht mit dem Praxiswert in deinem Zelt.
Häufige Fragen

PPFD — was Grower wissen wollen

Was ist PPFD und warum ist er wichtig?

PPFD (Photosynthetic Photon Flux Density) misst die Menge an Lichtpartikeln (Photonen), die pro Sekunde auf einen Quadratmeter Fläche treffen — in der Einheit µmol/m²/s. Er ist die entscheidende Größe für die Photosyntheserate deiner Pflanzen, nicht die Wattzahl der Lampe.

Wie viel PPFD brauchen Cannabispflanzen?

Keimlinge und Stecklinge vertragen 200–350 µmol/m²/s. In der vegetativen Phase sind 400–600 µmol/m²/s ideal. In der Blüte kann man auf 600–900 µmol/m²/s steigern. Über 1000 µmol/m²/s ist ohne CO2-Anreicherung meist kontraproduktiv.

Warum ist mein berechneter PPFD nur eine Schätzung?

Der PPFD hängt von vielen Faktoren ab: Reflektorform, Zeltfarbe, Lampenwinkel, Wärmeentwicklung und dem tatsächlichen PPF-Wert der Leuchte. Ohne Messgerät (PAR-Meter) ist jeder berechnete Wert eine informierte Näherung. Für präzise Messung empfehlen wir ein Apogee- oder LI-COR-Messgerät.

Was ist der Unterschied zwischen PPFD und DLI?

PPFD ist die momentane Lichtintensität (wie hell). DLI (Daily Light Integral) ist die gesamte Lichtmenge über einen Tag (wie lange × wie hell). DLI = PPFD × Belichtungsdauer × 3600 ÷ 1.000.000. Beide Werte zusammen geben dir das vollständige Bild.

Welcher Lampentyp hat den besten PPFD pro Watt?

Premium-LEDs (Samsung LM301B/H, Osram) liefern heute 2,4–2,8 µmol/J — deutlich mehr als HPS (ca. 1,0–1,1 µmol/J) oder CMH (ca. 1,3 µmol/J). Budget-LEDs ohne Marken-Chips liegen oft bei 1,4–1,6 µmol/J, trotz günstiger Wattzahl-Angaben.